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FAS-Glossar

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AbkürzungLangfassungBeschreibung

ABS

Anti-Lock Brake System

Verhindert durch radindividuellen Bremskraftabbau zu hohen Bremsschlupf und ermöglicht höhere Fahrstabilität und Lenkbarkeit beim Bremsen.

ABV

Automatische Blockierverhinderung (Basisfunktion des ->ABS)

ACC

Adaptive Cruise Control, Active Cruise Control

Adaptive Fahrgeschwindigkeitsregelung In der Norm ISO 15622 von der ISO/TC204/WG14 definierte Erweiterung der Cruise Control durch automatisches Anpassen an die Geschwindigkeit eines von einem oder mehreren Sensoren erkannten voraus fahrenden Fahrzeugs durch Eingriffe in Motorsteuerung und Bremse. Oft auch Automatische Distanzregelung genannt

ADAS

Advanced Driver Assistance Systems

Fahrerassistenzsysteme mit Umfelderfassung und eigenständiger Informationsverarbeitung, die zu Empfehlungen, Warnung und/oder Eingriffen führt.

ADAS Horizon

Künstlicher Horizont für ADAS-Anwendungen; basierend auf einer digitalen Karte und einem Ortungssystem wird der Verlauf der Fahrbahn mit Attributen zu Beschilderung oder Topologie und Verzweigungen für die nähere Zukunft vorhergesagt.

ADR

Automatische Distanzregelung: alternative, von Volkswagen verwendete Bezeichnung von Adaptive Cruise Control

AEB

Automatic Emergency Brake

-> Automatische Notbremse

AKSE

Automatische Kindersitzerkennung

ALWR

Automatische Leuchtweitenregulierung

AMR

Anisotrop Magneto Resistive

Anisotrop magnetoresistiv (Sensorprinzip)

ANB

Automatische Notbremse

Löst eine Vollbremsung aus, wenn aus den Daten der Umfeldsensorik ein Ausweichen ausgeschlossen wird. Im PKW-Bereich kann meistens die Kollision nicht mehr verhindert, aber den Kollisionsschaden gelindert werden. Bei Bussen und LKW die Kollision meist vermieden werden.

ART

Abstandsregeltempomat

Alternative Bezeichnung des Adaptive Cruise Control

ASC

Anti-Slipping-Control

Antriebsschlupfregelung

ASR

TCS (Traction Control System)

Antriebsschlupfregelung: Verhindert durch radselektiven Bremseingriff und Motoreingriff zu hohen Antriebsschlupf. Ermöglicht höhere Fahrstabilität und Lenkbarkeit beim (forcierten) Gas geben und eignet sich als Traktionshilfe, die in dieser Funktion dem elektronisches Sperrdifferenzial (ESD) entspricht, wenn der Reduktion der Antriebsleistung abgesehen wird..

Autonomes Einparken

Vollständig autonome Ausführung einer Einparkaufgabe

AUTOSAR

AUTomotive Open System Architecture

Internationaler Verbund mit dem Ziel, einen offenen Standard für Elektrik-/Elektronikarchitekturen im Kraftfahrzeug zu etablieren.

BA

Bremsassistent

BAS

Brake Assist

Bremsassistent-System

BbW

Brake-by-Wire

Fremdkraftbremse ohne energetische Kopplung zwischen Bremspedal und Radbremsen

BDW

Brake Disc Wiping

Bremsscheibenwischen

BLIS

Blind Spot Information System

System zur Erkennung des toten Winkels, Volvo-Bezeichnung eines Systems zur Fahrstreifenwechselentscheidungsunterstützung, geht in Funktionalität etwas über eine reine Totwinkelerkennung hinaus. Eine Variante des LCDAS

Bluetooth

Standard für kurzreichweitige, drahtlose Kommunikation zwischen Endgeräten im Frequenzbereich von 2,4 GHz

Bremsassistent

Hebt bei Panikbremsungen automatisch das Bremsdruck-Niveau an, bis die ABS-Regelung einsetzt. Auslösung bei Überschreiten einer Pedalgeschwindigkeitsschwelle.

CAHR

Crash Active Head Rest

Crash-aktive Kopfstütze

CAN

Controller Area Network

Serieller Datenbus für den digitalen Datenaustausch zwischen Steuergeräten im Fahrzeug bis ca. 500 kBit/s

CC

Cruise Control

Regelt die Fahrgeschwindigkeit über Eingriff in die Motorsteuerung auf den vom Fahrer gesetzten Wert.

CCD

Charge Coupled Devices

Bildsensoren, basierend auf Ladungsverschiebungselementen ähnlich einer Eimerkettenleitung; bisher dominierende elektronische Bildsensortechnik.

CDD

Controlled Deceleration for Driver Assistance Systems

Verzögerungsregelung für (komfortorientierte) Fahrerassistenzfunktionen

CDP

Controlled Deceleration for Parking Brake

Verzögerungsregelung für Parkbremse

CMOS

Complementary Metal Oxid Semiconductor

Heute dominierende Halbleitertechnik für Speicher. Kann auch für Bildsensoren verwendet werden.

CMS

Collision Mitigation System

Automatische Notbremse

Collision Avoidance

Vermeidet durch Notbremsung und/oder Ausweichen eine Kollision

CSW

Curve Speed Warning

Warnsystem bei zu hoher Geschwindigkeit vor Kurven

Digitale Karte

Digital Map

Maßgebundenes und strukturiertes Modell räumlicher Bezüge. Die digitale Karte ist ein digitales Modell der Realität. Digitale Karten für die Fahrzeugnavigation beinhalten Informationen für Ortung, Routensuche und Zielführung sowie Verweise zum Zugriff auf die Daten.

Distronic

Alternative, von Mercedes verwendete Bezeichnung von Adaptive Cruise Control

Dopplereffekt

Veränderung der Frequenz durch Relativgeschwindigkeit zwischen Objekt und Beobachter. Bekannt auch als Tonhöhenverschiebung bei Vorbeifahrt eines Fahrzeugs.

DRS

Drehrate(n)sensor

Sensor zur Erfassung der Drehrate (gemessen in Winkel/Zeit) im Automobil zur Messung der Drehung um die Hochachse und die Wankachse.

DSC

Dynamic Stability Control

Alternative Bezeichnung von ESC, z.B. durch BMW verwendet

DWS

Drehwinkelsensor

Dynamische Zielführung

Zielführung auf Basis aktueller Verkehrslageinformationen

EBS

Electronic Brake System

Elektronisches Bremssystem, elektropneumatisches Brake-by-Wire im Nutzfahrzeugbereich

EBV

Elektronische Bremskraftverteilung

ECU

Electronic Control Unit

Steuergerät

E-Gas

Elektronisches Gas-Pedal: besitzt keine mechanische Verbindung zwischen Gaspedal und Drosselklappe.

EHB

Elektrohydraulische Bremse

Elektrohydraulisches Brake-by-Wire mit hydraulischem Notlaufkonzept, vorübergehend als Sensotronic Brake Control in Mercedes SL und E-Klasse verbaut, jetzt noch in Hybridfahrzeugen (z.B. Toyota Prius, Ford Escape) und Lexus LS verbaut

EHM

Elektrohydraulisches Modul

Eindeutigkeitsbereich

Entfernungsbereich, in dem gemessene Distanzen einer eindeutigen Entfernung zugeordnet werden können. Siehe auch Modulationsfrequenz.

EMB

Elektromechanische Bremse

Rein elektromechanisches Brake-by-Wire mit je einem elektromotorischen Steller am Rad. Benötigt fehlertolerante Steuerung und Energieversorgung. Schon für mittelschwere Fahrzeuge ist zudem ein 42-V-Bordnetz erforderlich.

EMV

EMC Elektromagnetic Compatibility

Elektromagnetische Verträglichkeit

EPB

Electronic Parking Brake

Elektronische/Elektrische Parkbremse

EPH

Einparkhilfe

Parkpilot, Parktronic

ESC

Electronic Stability Control

ESP

ESC

Electronic Stability Control

Elektronisches Stabilitätsregelung, herstellerübergreifende Bezeichnung, Vereinigung von ABS, ASR und einer Giermomentenregelung. Versucht innerhalb der physikalischen Grenzen durch radindividuelle Bremseingriffe das Fahrzeug in die Richtung zu "zwingen", die der Fahrer mit dem Lenkrad vorgibt. Greift dazu auch in den Antrieb ein.

ESP

Electronic Stability Programm

Elektronisches Stabilitätsprogramm, s. ESC, Bezeichnung u.a. von Mercedes-Benz

Fahrstreifen

Fachterminus für die Aufteilung der Fahrbahn, durch Fahrstreifenmarkierungen angezeigt. Umgangssprachlich oft als Fahrspur bezeichnet.

Fahrstreifenverlassenswarnung

Warnt vor unbeabsichtigtem Überqueren von Fahrstreifenmarkierungen mit akustischen oder haptischen Mitteln. Oft auch Spurverlassenswarnung genannt, auch wenn Spur hier falsch verwendet wird

FAS

Fahrerassistenzsystem(e)

Kurzform für Fahrerassistenzsystem

FCC

Forward Collision Conditioning

Vorbereitung von Aktuatoren auf einen drohenden Notfall (Bremse, Airbag, Gurtstraffer), in den USA steht FCC auch für die Federal Communications Commission

FCD

Floating Car Data

Von Fahrzeugen gewonnene Umgebungsinformationen

FDR

Fahrdynamikregelung

Allg. Bezeichnung von Regelfunktion zur Beeinflussung der Fahrdynamik mit Schwerpunkt auf Querdynamik

FF

Füllfaktor

Verhältnis der lichtempfindlichen aktiven Fläche zur gesamten aktiven Fläche

FGR

Fahrgeschwindigkeitsregler

Tempomat

FIR

Far Infrared

FlexRay

Deterministisches BUS-System für sicherheitskritische Fahrzeuganwendungen mit hoher möglicher Datenrate

FMCW

Frequency Modulated Continuous Wave

Frequenzmodulierte kontinuierliche Welle (Radarmessprinzip)

Frequenzmodulation

Kennzeichnungs-, (Kodierungs-) und Auswerteverfahren zur Messung von Abständen und Relativgeschwindigkeiten, bei denen die Momentanfrequenz des Sendesignals zeitlich variiert wird.

Frontalkollisionswarnung

Warnt vor drohender Frontalkollision mit akustischen, haptischen oder kinästhetischen Mitteln.

FSRA

Full Speed Range Adaptive Cruise Control

In der Norm ISO 22179 von der ISO/TC204/WG14 definierte, über den ganzen Geschwindigkeitsbereich mögliche ACC-Funktion, die auch eine einfache Stop&Go-Funktion ermöglicht. Berücksichtigt i.a. Nur Standziele, die vorher als Fahrzeuge klassifiziert wurden.

Galileo

Von der EU geplantes GNSS

GATS

Global Automotive Telematics Standard

Standard für Verkehrstelematik

GDF

Geographic Data Files

Standardisiertes internationales Austauschformat der digitalen Karte

GIS

Geographic Information System

Geografisches Informationssystem

GLONASS

Global Navigation Satellite System

Von Russland betriebenes globales satellitengestützes Navigationssystem

GMR

Giant magnetoresistance

Riesenmagnetowiderstand (Sensormessprinzip)

GNSS

Global Navigation Satellite System

Globales satellitengestützes Navigationssystem (GPS, GLONASS, Galileo)

GPS

Global Positioning System

Von den USA betriebenes GNSS; oft auch als Navstar GPS bezeichnet

GRA

Geschwindigkeitsregelanlage

HBA

Hydraulic Brake Assist

Hydraulischer Bremsassistent, Druckerhöhung erfolgt mit der Pumpe des ESP- oder ASR-Hydroaggregats.

HDC

Hill Descent Control

Bergab-Kriechregelung

HFC

Hydraulic Fading Compensation

Hydraulische Fading-Kompensation

HHC

Hill Hold Control

Berganfahrassistent

Hintergrundlichtunterdrückung

Suppression of Background Illumination

Aktive oder passive Unterdrückung der Gleichanteile des empfangenen Lichtsignals, eingesetzt bei Time-of-Flight Cameras

HMI

Human Machine Interface

Mensch-Maschine-Schnittstelle

HRB

Hydraulic Rear Wheel Boost

Hydraulische Hinterachsen-Bremsdruckverstärkung

HUD

Head Up Display

System zur Projektion von Information auf die Windschutzscheibe

ISO

International Standardisation Organisation

ITS

Intelligente Transportsysteme

ITS

Intelligent Telematic Services

Intelligente Telematikdienste

Kartenstützung

Unterstützung der Ortung durch Vergleich von möglichen Aufenthaltsorten (z.B. Straßen auf einer digitalen Karte) und der aktuell aufgrund der Koppelortung ermittelten Position. Dadurch wird die Korrektur von Offsetfehlern möglich.

Konvoi

Convoy

Dicht aufeinander folgende Fahrzeugkolonnen, die elektronisch geregelt seien können

Koppelortung

Stückweise Integration von aufeinander folgenden Wegabschnitten gekennzeichnet durch die Länge und den absoluten Kurswinkel (beim Kfz meistens Gierwinkel). Benötigt Odometer und Winkelsensor, beim heutigen Kfz werden dafür Raddrehzahlsensoren und ein die Gierrate messender Drehratensensor verwendet.

Kreuzecho

Verfahren, bei denen die Laufzeit gemessen wird, die zwischen dem Senden eines Signals von einem Sensor und dem Empfang an einem anderen Sensor vergeht. Ermöglicht zusammen mit den Laufzeiten der Einzelsensoren eine zuverlässigere Triangulation, insbesondere bei breiten Hindernissen.

LCDAS

Lane Change Decision Aid System

Fahrstreifenwechselentscheidungsunterstützung

LDW

Lane Departure Warning

Fahrstreifenverlassungswarnung

LKS

Lane Keeping Support

Unterstützung beim Halten des Fahrzeugs innerhalb des Fahrstreifens durch Lenkmomentenüberlagerung bei Annäherung an die Fahrstreifenmarkierung.

LRR

Long-Range-Radar

Radar für Fernbereich

LSF

Low Speed Following

(Japanischer) Ansatz einer einfachen Staufahrunterstützung; folgt nur vom Fahrer ausgewählten Zielfahrzeugen im Nahbereich.

LTE

Long Term Evolution

UMTS-Nachfolge System für mobilen Datenfunk mit hoher Bandbreite

LWS

Lenkradwinkelsensor

Mikrowellen

Funkwellen mit Wellenlängen von etwa 1 cm bis 10 cm (= 3 bis 30 GHz)

MM

Mikromechanik

mm-Wellen

Funkwellen mit Wellenlängen von etwa 1 mm bis 10 mm (= 30 bis 300 GHz)

Modulationsfrequenz

Frequenz, mit der Strahlung (inkl. Licht) moduliert wird, um eine Laufzeitmessung über die Phasenauswertung zu ermöglichen. Wird bei Time-of-Flight-Cameras verwendet.

monokular

Einäugig(es Kamerasystem)

MOST

Media Oriented Systems Transport

Bussystem

MSR

Motorschleppmomentregelung

Nachtsichtsysteme

Informationssystem, das dem Fahrer auf einem Display (inkl. Headup-Display) die Infrarot-Spektral-Ansicht ermöglicht. Der Infrarotanteil wird entweder mit einem Infrarot-Fernlicht erzeugt (NIR) oder resultiert aus der Wärmestrahlung (FIR).

Navigation

Ursprünglich: Schiff führen (lat.: navigare), die Gesamtheit der Funktionen Ortung, Routensuche und Zielführung

NIR

Near Infrared

Infrarotstrahlung im Bereich von 700-1000 nm Wellenlänge

OC

Occupant Classification

Insassenklassifizierung/-erkennung

Odometer

Wegmesser (griech.: hodos = Weg)

OEM

Original Equipment Manufacturer

Erstausrüster = Fahrzeughersteller

Optischer Fluss

Verfahren der Bildverarbeitung, das die Verschiebung von zu einander korrespondierenden Bildpunkten in einer Bildfolge auswertet.

Ortung

Bestimmung der momentanen Position, Teilfunktion der Navigation

PAS

Peripheral Acceleration Sensor

Beschleunigungssensor (außerhalb des Steuergerätes)

PBA

Predictive Brake Assist

Bremsassistent mit Umfelderkennung

PBA

Pneumatischer Bremsassistent

Druckerhöhung durch pneumatikventilgesteuerten Bremskraftverstärker

PCW

Predictive Collision Warning

Prädiktive Kollisionswarnung

PDC

Park Distance Control

Einparkhilfe, Parkpilot, Parktronic

PEB

Predictive Emergency Brake

Automatische Notbremse

Photonic Mixer Device

PhotoMischDetektor, alternative Bezeichnung von Time-of-Flight Cameras

Platooning

-> Konvoi

PMD

Photonic Mixer Device

PhotoMischDetektor (Time-Of-Flight Cameras)

PPS

Peripheral Pressure Sensor

Drucksensor (außerhalb des Steuergerätes)

PROMETHEUS

Programme for European Traffic with Highest Efficiency and Unprecedented Safety

Von 1987 bis 1994 betriebenes vorwettbewerbliches europäisches Forschungsprogramm zur Erforschung von Verkehrstelematiktechniken

Protector

Forschungssystem der Daimler AG mit elektronischer Knautschzone ähnlich einer Automatischen Notbremse für Nutzfahrzeuge

PSS

Prädiktives Sicherheitssystem

Pulsmodulation

Kennzeichnungs-(Kodierungs-) und Auswerteverfahren, wird bei aktiven umfelderfassenden Sensoren zur Messung von Abständen verwendet. Dazu wird ein kurzer Puls ausgesendet.

Radar

Radio Detection and Ranging

Auf Funkwellen (Mikrowellen und mm-Wellen) basierendes Messprinzip zur Ermittlung von Objekten und deren Position und Relativgeschwindigkeit

RDS-TMC

Radio Data System - Traffic Message

Digitale Verkehrslageinformation über Radio

Reflektivität

Verhältnis von reflektierter Leistung eines Körpers zur bestrahlten Leistung

Routensuche

Ein Routensuchsystem bestimmt aus der IST-Position und der Ziel-Position den günstigsten Weg zum Ziel durch Zugriff auf eine digitale Karte. Dieser günstigste Weg wird durch eine Folge von Straßen oder Straßenstücken beschrieben. Ergebnis der Routensuche ist also eine Optimalroute (im Sinne eines Optimierungskriteriums).

SBC

Sensotronic Brake Control

Elektrohydraulische Bremse

SBE

Sitzbelegungserkennung

SBI

Suppression of Background Illumination

Unterdrückung der Gleichanteile des empfangenen Lichtsignals, verwendet bei Time-of-Flight Cameras

SbW

Steer-by-Wire

Elektromechanische oder elektrohydraulische Ausführung der Lenkung ohne energetische Kopplung von Lenkbetätigung (Lenkrad) und Radverstellung. Benötigt für schwerere Fahrzeuge mindestens 42 V Spannung. Besitzt die höchsten Sicherheitsanforderungen und erfordert daher ein hohes Maß an Redundanz für eine fehlertolerante Auslegung.

SCW

Side Crash Warning

Warnsystem vor Seitenaufprall

SD-Karte

Secure Digital Memory Card

Digitales Speichermedium, das nach dem Prinzip der Flash-Speicherung arbeitet

Semi-Autonomes Einparken

Einparktrajektorie wird durch umfelderfassendes System vorgegeben. Die Umsetzung wird durch Information und ggf. durch Eingriffe in Lenkung oder Bremse unterstützt. Fahrer behält die Verantwortung über die Ausführung der Einparkaufgabe.

SoC

State of Charge

Batterie-Ladezustand

SoF

State of Function

Batterie-Funktionszustand (SoC + SoH = SoF)

SoH

State of Health

Batterie-Alterungszustand

Spur

1: Abstand der Radaufstandspunkte einer Achse (Fahrwerk), auch Spurbreite genannt, 2: Abdruck der Räder (z.B. Spurrinne, Spurrille) 3: Fährte, Bahn, Kurs, Bewegungsbahn von bewegten Objekten nicht aber: Fahrstreifen

SRR

Short Range Radar

Radar für Nahbereich

Stereo

Empfang mit zwei Sensoren und Auswertung der Verschiebung (Disparität) von korrespondierenden Mustern

Stop&Go

Sammelbegriff für verschiedene Formen der Staufahrtunterstützung, Low Speed Following, Full Speed Range Adaptive Cruise Control

TCS

Traction Control System

Antriebsschlupfregelung (s. ASR)

TFT-Display

Thin Film Transistor-Display

Spezielle Technologie für Flüssigkristall-Displays; die Technologie erlaubt hohe Bildwiederholraten im Gegensatz zur STN- oder DSTNTechnologie

TLC

Time-to-Line-Crossing

Zeitdauer bis zum Überfahren der Fahrstreifenmarkierung = seitlicher Abstand / Quergeschwindigkeit relativ zur Fahrstreifenmarkierung

ToF

Time-of-Flight

Laufzeit (zwischen Aussendezeitpunkt und Empfang); wird bei Umfeldsensoren zur Abstandsbestimmung verwendet.

Triangulation

Verfahren zur Bestimmung der Lage eines Objekts unter Verwendung entweder zweier Abstände (Schnittpunkt von zwei Kreisen) oder zweier Winkel (Schnittpunkt der Winkelgeraden)

TTC

Time-to-Collision

Zeit bis zum Aufprall; bei unbeschleunigter Bewegung = Abstand/Relativgeschwindigkeit

TT-CAN

Time Triggered CAN

Echtzeitfähiges Bussystem

TTP

Time Triggered Protocol

Echtzeitfähiges Bussystem

TWD

Totwinkeldetektion

TWE

Blind Spot Detection

Totwinkelerkennung: Einfachste Form der Fahrstreifenwechselentscheidungsunterstützung. Detektiert Fahrzeuge im Totwinkelbereich neben dem Egofahrzeug.

Überlagerungslenkung

Überlagert zum vom Fahrer eingestellten Lenkwinkel einen elektronisch steuerbaren Lenkwinkel. Auf diese Weise kann eine variable Lenkübersetzung erreicht und eine fahrdynamische Korrektur eingestellt werden.

Ultraschall

Schallwellen oberhalb des vom Menschen hörbaren Spektrums (also > 20 kHz)

UMTS

Universal Mobile Telecommunication System

Mobilfunkstandard der 3. Generation; erlaubt Bruttodatenrate bis 2 Mbit/s

USB

Universal Serial Bus

Serieller Datenbus mit Bruttodatenraten von bis zu 480 Mbit/s; im Fahrzeug werden heute üblicherweise Bruttodatenraten bis 12 Mbit/s umgesetzt

UTM

Universal Transverse Mercator

Globales, kartesisches Koordinatensystem

VDC

Vehicle Dynamic Control

Fahrdynamikregelung, allg. Bezeichnung von Regelfunktion zur Beeinflussung der Fahrdynamik mit Schwerpunkt auf Querdynamik

VSA

Vehicle Stability Assist

Elektronisches Stabilitätsregelung, s. ESC

VSC

Vehicle Stability Control

Elektronisches Stabilitätsregelung, s. ESC

WGS84

World Geodetic System

Globales Koordinatesystem, gebräuchlich bei GPS

WiFi

Wireless Fidelity

Wird quasi als Markenname für WLAN-Produkte verwendet; die eingesetzte Technologie ist identisch wie bei WLAN.

WLAN

Wireless Local Area Network

Drahtloser Verbindungsstandard mit standardisierten Bruttodatenraten bis 54 Mbit/s; wird zur drahtlosen Vernetzung von PCs eingesetzt

X-by-Wire

Fremdkraftsysteme mit energetischer Entkopplung der Betätigung (Bedienung) und der Ausführung. Beispiele: EHB, EMB, SbW, E-Gas

Zielführung

Kursvorgabe für das Erreichen des Ziels gemäß der durch die Routensuche bestimmten Weges bei der durch die Ortung ermittelten Position.

News:

Erster Uni-DAS e.V. Doktoranden-Workshop in Braunschweig

Im Rahmen des Forschungsverbundes Uni-DAS e.V. fand vom 21.-22. März 2013 der erste Uni-DAS Doktoranden-Workshop statt. Ausgetragen von Simon Ulbrich und Andreas Reschka an der TU Braunschweig stellten sich die 22 Teilnehmer der 6 Uni-DAS Institute der Thematik des automatisierten Fahrens. Nach gegenseitigen Vorstellung der Forschungsschwerpunkte und Institute diskutierten die jungen Wissenschaftler in mehreren Workshop-Runden die aktuellen Herausforderungen und Probleme auf dem Weg zum automatisierten Fahren.

Neue Zusammensetzung des Uni-DAS Vorstands

Nach Ablauf der satzungsgemäßen Amtsdauer des Uni-DAS Vorstands wurde dieser mit Wirkung zum 01.10.2012 neu gewählt. Prof. Klaus Dietmayer ist neuer Vorsitzender und somit Nachfolger von Prof. Markus Maurer. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Prof. Berthold Färber. Geschäftsführer der Uni-DAS ist bereits seit 01.08.2012 Herr Jürgen Wiest.

Programm und Tagungsband zum 8. Workshop Fahrerassistenzsysteme online verfügbar

Das Programm und der Tagungsband zum 8. Workshop Fahrerassistenzsysteme sind online unter Veranstaltungen->FAS Workshop 2012 verfügbar.

Anmeldung und Programm zum 8. Workshop Fahrerassistenzsysteme

Anmeldungen zum FAS-Workshop sind bis zum 31.7.2012 möglich. Das Anmeldeformular und das vorläufige Programm finden Sie hier.

Neues Uni-DAS Mitglied

Zum 1. Dezember 2011 begrüßen wir unser neues Mitglied Sebastian Geyer. Herr Geyer nimmt den Platz von Herrn Regh ein der zum 1.12.2011 aus dem Uni-DAS e. V. ausgeschieden ist. mehr...